Wer sofort gegen den Stich vorgehen möchte, kann sich präventiv eine Vakuumpumpe besorgen. Diese werden von verschiedenen Herstellern angeboten. Das Prinzip gleicht dem einer Spritze. Man setzt die Pumpe auf den Stich auf und saugt das Gift aus dem Stich. So können Sie in vielen Fällen komplett vermeiden, dass der Stich überhaupt anschwillt. Diese Pumpen gibt es mit Aufsätzen in verschiedenen Größen.

Ein anderes Hilfsmittel sind die sogenannten Stichheiler. Das sind ebenfalls etwa handgroße Geräte - je nach Hersteller natürlich unterschiedlich in Größe, Form und Gewicht. Diese heizen sich an einer bestimmten Stelle auf etwa 50 Grad Celsius auf. Diese Stelle hält man dann auf den Stich. Da meist eine kurze Behandlungszeit ausreicht, nimmt man die Hitze nicht vollständig wahr. Dennoch sollten hitzeempfindliche Menschen und Kinder diese Stichheiler nur sehr bedacht nutzen. Durch die Wärme zerfallen die Eiweiße des Giftes und machen das Insektengift somit unschädlich. Häufig kommt es nach der Anwendung nicht mal mehr zu einer Schwellung. Außerdem hemmt die Anwendung die Ausschüttung von Histamin, was zu einer Abschwächung oder gar zur Eliminierung von allergischen Reaktionen führen soll.

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