Kühlen ist das beste Mittel gegen Insektenstiche. Kühlen Sie den Stich sofort nach dem Stechen zum Beispiel mit kalten Umschlägen. Sehen Sie aber zuvor nach, ob der Stachel des Insekts noch in der Haut steckt. Ziehen sie ihn vorsichtig heraus oder kratzen sie ihn sanft aus der Haut. Sollten Sie zu Hause oder in der Nähe einer Gastwirtschaft sein, kühlen Sie mit Eiswürfeln, Eis, Kühlkompressen oder auch Tiefkühlgemüsepackungen, wie Erbsen. Sind Sie in der Natur unterwegs und ein Insekt sticht Sie, suchen Sie nach anderen Möglichkeiten: tauchen Sie ein Stückchen Stoff oder ein Taschentuch in einen Bach oder kühlen Sie mit feuchter Erde. Im Notfall muss man kreativ werden, aber da manchmal Stiche gar nicht anschwellen, wenn man direkt kühlt, lohnt sich die Mühe.

Selbstverständlich können auch bestimmte Lebensmittel zur Kühlung herangezogen werden. Von Schönheitsbehandlungen kennt man die Kühlung mit Gurkenscheiben, die hier allerdings auf den Stich gelegt werden. Essigwasser kann ebenfalls zur Kühlung und als entzündungshemmendes Mittel eingesetzt werden.

Wenn ein Insekt in den Mund oder in den Hals sticht, bewahren Sie Ruhe. Auch hier empfiehlt sich das Kühlen mit Eis. Außerdem kann in so einem Fall der Hals zusätzlich über einen feuchten und kalten Umschlag von außen gekühlt werden. Bei einem Stich in den Mund oder in den Hals, kann es zu Atembeschwerden kommen. Rufen Sie in so einem Fall sofort den Notarzt! Insektengiftallergiker sollten dies bei Stichen in den Mund oder in den Hals immer tun.

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