Bei einem Zeckenbiss müssen Sie etwas vorsichtiger vorgehen. Wenn Sie merken, dass eine Zecke Sie gebissen hat, müssen Sie diese als erstes entfernen. Das kann entweder Ihr Arzt machen – das ist besonders an schwierig zu erreichenden Stellen sinnvoll – oder Sie entfernen die Zecke selbst. Vergessen Sie hierfür die alten Mythen von Kleber und Öl, um der Zecke den Sauerstoff zu rauben. Diese sind eher gefährlich, als dass sie helfen.

Nehmen Sie eine Zeckenzange (in der Apotheke erhältlich) oder eine Pinzette zur Hilfe und fassen Sie die Zecke am Körper. Achten Sie darauf, dass Sie die Zecke nicht am Kopf packen. Dann besteht nämlich die Gefahr, dass die Beißwerkzeuge vom Kopf abreißen und in der Haut stecken bleiben. Drehen Sie dann die Zecke vorsichtig heraus. Anschließend können Sie die Bissstelle desinfizieren und kühlen. Achtung: bei vielen Zeckenzangen ist die Zecke nach dem Herausziehen noch lebendig, setzen Sie die Zecke also nicht direkt neben sich ab. Es ist besonders wichtig, dass Sie sich die Stelle merken, an der Sie den Zeckenbiss hatten. Sollte sich um diese Stelle herum ein roter Ring bilden, die sogenannte Wanderröte, oder sich der Biss entzünden, gehen Sie bitte umgehend zum Arzt! Dies ist ein Anzeichen dafür, dass die Zecke Sie mit Borreliose infiziert hat. Bei Kindern können Sie die Stelle, an der die Zecke gebissen hat, markieren (Kugelschreiber oder Filzstift). So können Sie leicht überprüfen, ob der Zeckenbiss eine andere, merkwürdige Farbe bekommt oder sich die Wanderröte bildet.

Insektenstiche behandeln: Hilfsmittel
Insektenstiche behandeln: Salben
Insektenstiche behandeln: Kühlen
Insektenstiche behandeln: Hausmittel
Erste Hilfe