
Blutsaugende Insekten sind auf das Blut anderer Lebewesen als alleinige oder zusätzliche Nahrungskomponente angewiesen. Deshalb werden Säugetiere, also auch der Mensch, sowie Vögel und Reptilien als Wirt von blutsaugenden Insekten heimgesucht. Mit speziellen Mundwerkzeugen können blutsaugende Insekten durch die Haut stechen und gelangen so an das Blut ihres Wirtes. Dabei werden meist Stoffe, die die Blutgerinnung verzögern in die Einstichstelle abgegeben, damit der Blutfluss nicht ins Stocken gerät und das blutsaugende Insekt genügend Blut aufnehmen kann. Die abgegebenen Stoffe sind auch für die Forschung interessant. Möglicherweise können diese Stoffe einmal zur Auflösung von Blutgerinnseln oder Thrombosen in der Medizin einen Beitrag leisten.
Blutsaugen für die Nachkommen
Manche blutsaugende Insekten benötigen Blut als alleinige Nahrungsquelle. Oft wird das Blut nur in einem bestimmten Lebensabschnitt benötigt. Entweder saugen Männchen und Weibchen oder aber nur die Weibchen Blut. So ist beispielsweise bei den Mückenweibchen das Blut für die Entwicklung der Nachkommen notwendig.
Zu den blutsaugenden Insekten gehören:
- Mücken (zum Beispiel Stechmücken, Kriebelmücken, Sandmücken, Gnitzen)
- Bremsen
- Stechfliegen (zum Beispiel Zungenfliegen, Bremsen, Wadenstecher)
- Flöhe
- Wanzen
Zecken sind Spinnentiere
Zecken werden hier ebenfalls mit aufgeführt. Allerdings gehören Zecken nicht zu den Insekten, sondern zu den Spinnentieren. Zecken sowie blutsaugende Insekten können gefährliche Krankheiten übertragen.


