Reppelentien werden auf der Haut aufgespüht oder aufgetragen

Zur Vorbeugung gegen Insektenstiche kann man ein Repellent benutzen. Repellentien sind Mückenschutzmittel, die es in jeder Apotheke zu kaufen gibt.

Der Begriff „Repellent“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „vertreiben" oder „fernhalten“. Damit ist auch schon die Wirkung beschrieben: Repellentien sollen die Stechinsekten und Zecken von Menschen oder Haustieren fernhalten. Blutsaugende Insekten entscheiden nach dem Geruchssinn, ob ein potenzielles Opfer eine gute Beute ist. Dabei „riechen“ sie die verschiedenen Bestandteile wie Schweiß, Kohlendioxid oder Ammoniak. Wenn der Geruch für das Stechinsekt oder die Zecke attraktiv ist, stechen sie die Quelle des Geruchs.

Repellentien sorgen dafür, dass die Insekten und Zecken diesen Geruch nicht mehr wahrnehmen. Somit bemerken sie ihre potenzielle Beute nicht mehr, solange der Mensch mit dem Repellent geschützt ist. Wie lange die Wirkung anhält, hängt vom jeweiligen Repellent und den Umweltbedingungen ab. In einer feuchten Umgebung kann die Wirkung unter Umständen kürzer sein. Repellentien bestehen aus chemischen oder natürlichen Wirkstoffen in hoher Konzentration. In Umgebungen mit hoher Luftfeuchtigkeit muss trotz der Verdünnung mit Schweiß und Wasser immer noch ausreichend Wirkstoff vorhanden sein, um den Menschen zuverlässig zu schützen.

An Repellentien werden – neben dem langanhaltenden Schutz vor vielen Blutsaugern – verschiedene Anforderungen gestellt: sie sollten gut riechen, nicht auf der Haut verkleben, und hautfreundlich sein.